Algorithmen-Transparenz

Algo­rith­men-Trans­pa­renz bezeich­net das Prin­zip, die Funk­ti­ons­wei­se, Logik und Ent­schei­dungs­pro­zes­se von auto­ma­ti­sier­ten Sys­te­men für Men­schen offen­zu­le­gen und nach­voll­zieh­bar zu machen. Dabei geht es nicht nur um den rei­nen Quell­code, son­dern vor allem um die Klä­rung, wel­che Daten als Grund­la­ge die­nen und wie dar­aus bestimm­te Ergeb­nis­se oder Emp­feh­lun­gen ent­ste­hen. Ziel ist es, mög­li­che Ver­zer­run­gen oder Dis­kri­mi­nie­run­gen in der Soft­ware zu erken­nen und das Ver­trau­en der Nut­zer in digi­ta­le Tech­no­lo­gien zu stär­ken. Auf die­se Wei­se wird sicher­ge­stellt, dass auto­ma­ti­sier­te Ent­schei­dun­gen über­prüf­bar blei­ben und die ver­ant­wort­li­chen Akteu­re rechen­schafts­pflich­tig sind.