Arbeitsplatzverdrängung

Arbeits­platz­ver­drän­gung bezeich­net den Pro­zess, bei dem bestehen­de Stel­len auf­grund von tech­no­lo­gi­schem Fort­schritt, wirt­schaft­li­chem Struk­tur­wan­del oder ver­än­der­ten Markt­be­din­gun­gen weg­fal­len. Beson­ders häu­fig geschieht dies durch Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung, wenn mensch­li­che Tätig­kei­ten effi­zi­en­ter von Maschi­nen oder Soft­ware über­nom­men wer­den kön­nen. Auch die Ver­la­ge­rung von Pro­duk­ti­ons­stät­ten ins Aus­land oder der Wett­be­werbs­druck durch kos­ten­güns­ti­ge­re Anbie­ter füh­ren dazu, dass her­kömm­li­che Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se auf­ge­löst wer­den. In der Fol­ge müs­sen betrof­fe­ne Arbeits­kräf­te oft neue Qua­li­fi­ka­tio­nen erwer­ben, um in ande­ren, meist tech­no­lo­gisch anspruchs­vol­le­ren Berufs­fel­dern wie­der Fuß zu fas­sen.