Artensterben

Arten­ster­ben bezeich­net das unwie­der­bring­li­che Ver­schwin­den von bio­lo­gi­schen Arten, wie Tie­ren, Pflan­zen oder Pil­zen, von unse­rem Pla­ne­ten. Obwohl das Aus­ster­ben ein natür­li­cher Teil der Evo­lu­ti­on ist, fin­det der aktu­el­le Pro­zess durch mensch­li­che Ein­flüs­se wie Lebens­raum­zer­stö­rung und den Kli­ma­wan­del mas­siv beschleu­nigt statt. Die­ser dra­ma­ti­sche Ver­lust an Bio­di­ver­si­tät bedroht die Sta­bi­li­tät glo­ba­ler Öko­sys­te­me und gefähr­det somit lang­fris­tig auch die Lebens­grund­la­gen des Men­schen. Auf­grund der rasan­ten Geschwin­dig­keit spre­chen Wis­sen­schaft­ler heu­te oft vom sechs­ten gro­ßen Mas­sen­aus­ster­ben der Erd­ge­schich­te.