Aufbewahrungspflichten

Auf­be­wah­rungs­pflich­ten bezeich­nen die gesetz­li­che Ver­pflich­tung für Unter­neh­men und Selbst­stän­di­ge, geschäft­li­che Unter­la­gen über einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum geord­net und sicher zu lagern. Ziel die­ser Rege­lun­gen ist es, steu­er­lich rele­van­te Vor­gän­ge sowie Geschäfts­vor­fäl­le für Behör­den oder im Fal­le von Rechts­strei­tig­kei­ten nach­voll­zieh­bar und nach­prüf­bar zu hal­ten. Die wich­tigs­ten recht­li­chen Grund­la­gen hier­für fin­den sich in Deutsch­land vor allem im Han­dels­ge­setz­buch (HGB) und in der Abga­ben­ord­nung (AO). Dabei müs­sen Doku­men­te wie Rech­nun­gen, Bilan­zen oder Kor­re­spon­den­zen je nach Art meist über einen Zeit­raum von sechs bis zehn Jah­ren archi­viert wer­den.