Beschäftigtendatenschutzgesetz

Das Beschäf­tig­ten­da­ten­schutz­ge­setz ist ein der­zeit in Deutsch­land geplan­tes Vor­ha­ben, das den Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Arbeits­ver­hält­nis erst­mals in einem eigen­stän­di­gen Gesetz prä­zi­se regeln soll. Es soll die bis­he­ri­gen, oft als unzu­rei­chend emp­fun­de­nen Bestim­mun­gen des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (§ 26 BDSG) ergän­zen und an die Anfor­de­run­gen der moder­nen, digi­ta­len Arbeits­welt anpas­sen. Ziel des Geset­zes ist es, kla­re Leit­plan­ken für The­men wie die Über­wa­chung am Arbeits­platz, die Nut­zung von KI oder die Daten­aus­wer­tung im Home­of­fice zu set­zen, um Rechts­si­cher­heit für Arbeit­ge­ber zu schaf­fen und die Per­sön­lich­keits­rech­te der Beschäf­tig­ten zu stär­ken. Damit soll ein fai­rer Aus­gleich zwi­schen betrieb­li­chen Kon­troll­in­ter­es­sen und dem Schutz der Pri­vat­sphä­re der Arbeit­neh­mer erreicht wer­den.