Bewegungsmangel

Bewe­gungs­man­gel bezeich­net einen Zustand, in dem die kör­per­li­che Akti­vi­tät dau­er­haft unter dem Maß liegt, das zur Erhal­tung der Gesund­heit und kör­per­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit not­wen­dig ist. Nach den Emp­feh­lun­gen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) liegt die­ser Man­gel vor, wenn das Min­dest­maß von 150 bis 300 Minu­ten mode­ra­ter Bewe­gung pro Woche nicht erreicht wird. Meist resul­tiert dies aus einem moder­nen, über­wie­gend sit­zen­den Lebens­stil in Beruf und All­tag. Lang­fris­tig erhöht Bewe­gungs­man­gel das Risi­ko für chro­ni­sche Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie Adi­po­si­tas, Typ-2-Dia­be­tes und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen.