Bewerberrechte bezeichnen die gesetzlichen Schutzansprüche und Befugnisse, die Jobsuchenden während eines Personalauswahlverfahrens gegenüber potenziellen Arbeitgebern zustehen. Sie basieren maßgeblich auf dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und sollen Diskriminierung verhindern sowie den vertraulichen Umgang mit persönlichen Daten sicherstellen. Zu diesen Rechten zählen unter anderem der Anspruch auf eine faire Behandlung, das Recht auf Löschung der Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Prozesses und die Erstattung von Fahrtkosten, sofern diese nicht vorab ausgeschlossen wurden. Ziel ist es, ein transparentes und rechtssicheres Verfahren zu gewährleisten, das die Würde und Privatsphäre der Bewerber wahrt.

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Wer zahlt Fahrtkosten? Besteht ein Anspruch auf Rücksendung der Mappe? Erfahre alles über § 670 BGB, Haftung bei Verlust und digitale Löschpflichten.

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Obwohl Arbeitgeber bei der Einstellung neuer Mitarbeiter viele Fragen stellen dürfen, um den besten Kandidaten zu ermitteln, gibt es rechtliche Grenzen, die beachtet werden müssen. Das Fragerecht des Arbeitgebers ist stark durch Arbeits- und Antidiskriminierungsgesetze geregelt, um die Rechte der Bewerber zu schützen. Dieser Artikel beleuchtet, welche Fragen zulässig sind und welche nicht, sowie die…