BIP Kritik

Die BIP-Kri­tik hin­ter­fragt das Brut­to­in­lands­pro­dukt als allei­ni­gen Maß­stab für Wohl­stand und gesell­schaft­li­chen Fort­schritt, da es rein quan­ti­ta­ti­ve Markt­be­we­gun­gen misst. Ein zen­tra­ler Kri­tik­punkt ist, dass wich­ti­ge Fak­to­ren wie Lebens­qua­li­tät, sozia­le Gerech­tig­keit sowie öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit unbe­rück­sich­tigt blei­ben und unbe­zahl­te Arbeit, etwa im Haus­halt, nicht erfasst wird. Zudem wer­den sogar nega­ti­ve Ereig­nis­se wie Natur­ka­ta­stro­phen durch die anfal­len­den Repa­ra­tur­kos­ten sta­tis­tisch als Wirt­schafts­wachs­tum gewer­tet. Kri­ti­ker for­dern daher alter­na­ti­ve Indi­ka­to­ren, die ein ganz­heit­li­che­res Bild des mensch­li­chen Wohl­erge­hens und des Zustands der Umwelt zeich­nen.