Datensouveränität bezeichnet das Recht und die Fähigkeit von Individuen, Unternehmen oder staatlichen Institutionen, die volle Kontrolle über ihre eigenen digitalen Daten zu behalten. Sie umfasst die eigenständige Entscheidungsgewalt darüber, wer unter welchen Bedingungen auf diese Daten zugreifen darf, wo sie gespeichert werden und wie sie verarbeitet werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit von einzelnen IT-Dienstleistern zu verringern und die informationelle Selbstbestimmung im digitalen Raum dauerhaft zu sichern. Damit bildet sie eine wesentliche Grundlage für Vertrauen, Sicherheit und fairen Wettbewerb in der modernen Datenökonomie.

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Wie Betriebsräte Digitalisierung ökologisch und sozial gerecht gestalten. Tipps zu Green IT, Mitbestimmung und dem Bits & Bäume-Konzept.