David gegen Goliath

Der Begriff „David gegen Goli­ath“ beschreibt eine Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen zwei unglei­chen Geg­nern, bei der ein klei­ner, schein­bar unter­le­ge­ner Akteur gegen eine mäch­ti­ge Über­macht antritt. Die Rede­wen­dung geht auf die bibli­sche Erzäh­lung zurück, in der der jun­ge Hir­te David den rie­si­gen Krie­ger Goli­ath durch Geschick­lich­keit und Mut besiegt. Heu­te wird das Sinn­bild meta­pho­risch für Situa­tio­nen in Sport, Wirt­schaft oder Poli­tik ver­wen­det, in denen ein Außen­sei­ter einen über­ra­schen­den Tri­umph über einen über­mäch­ti­gen Riva­len erringt. Dabei steht David sym­bo­lisch für Klug­heit und Effi­zi­enz, wäh­rend Goli­ath die rohe, über­le­ge­ne Kraft reprä­sen­tiert.