Demokratiefähigkeit

Demo­kra­tie­fä­hig­keit bezeich­net die Sum­me an indi­vi­du­el­len Kom­pe­ten­zen, Wer­ten und Ver­hal­tens­wei­sen, die Men­schen benö­ti­gen, um aktiv und kon­struk­tiv an einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft teil­zu­neh­men. Sie umfasst neben poli­ti­schem Sach­wis­sen vor allem sozia­le Fähig­kei­ten wie Kom­pro­miss­be­reit­schaft, Ambi­gui­täts­to­le­ranz und den respekt­vol­len Umgang mit Mei­nungs­viel­falt. Zudem beinhal­tet sie die Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung für das Gemein­we­sen zu über­neh­men und demo­kra­ti­sche Spiel­re­geln auch in Kon­flikt­si­tua­tio­nen anzu­er­ken­nen. Da Demo­kra­tie kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist, muss die­se Fähig­keit durch poli­ti­sche Bil­dung und prak­ti­sche Erfah­rung ste­tig erlernt und gefes­tigt wer­den.