Diagnosesicherheit

Dia­gno­se­si­cher­heit bezeich­net das Maß an Wahr­schein­lich­keit oder Gewiss­heit, mit dem eine gestell­te medi­zi­ni­sche oder psy­cho­lo­gi­sche Dia­gno­se der tat­säch­li­chen Erkran­kung eines Pati­en­ten ent­spricht. Sie wird maß­geb­lich durch die Qua­li­tät der erho­be­nen Befun­de, die Vali­di­tät der ein­ge­setz­ten Unter­su­chungs­ver­fah­ren sowie die kli­ni­sche Erfah­rung der Fach­kraft beein­flusst. Eine hohe Dia­gno­se­si­cher­heit ist die grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung für die Ein­lei­tung einer kor­rek­ten The­ra­pie und dient der Ver­mei­dung von gesund­heit­li­chen Risi­ken durch Fehl­be­hand­lun­gen.