Donut-Ökonomie

Die Donut-Öko­no­mie ist ein von der Öko­no­min Kate Raworth ent­wi­ckel­tes Modell, das wirt­schaft­li­ches Han­deln an sozia­len und öko­lo­gi­schen Zie­len statt an rei­nem Wachs­tum aus­rich­tet. Dabei sym­bo­li­siert der inne­re Ring ein sozia­les Fun­da­ment, das Grund­be­dürf­nis­se wie Nah­rung und Gesund­heit sichert, wäh­rend der äuße­re Ring die öko­lo­gi­schen Belas­tungs­gren­zen unse­res Pla­ne­ten dar­stellt. Zwi­schen die­sen bei­den Gren­zen liegt der „Donut“ – ein siche­rer und gerech­ter Hand­lungs­spiel­raum, in dem die Mensch­heit im Ein­klang mit der Natur gedei­hen kann. Das Ziel ist eine rege­ne­ra­ti­ve und dis­tri­bu­ti­ve Wirt­schaft, die dau­er­haf­ten Wohl­stand ermög­licht, ohne die Lebens­grund­la­gen der Erde zu zer­stö­ren.