Dritter Ort

Der Begriff „Drit­ter Ort“ wur­de vom Sozio­lo­gen Ray Olden­burg geprägt und bezeich­net öffent­li­che Räu­me, die einen Aus­gleich zum ers­ten Ort (dem Zuhau­se) und dem zwei­ten Ort (dem Arbeits­platz) bie­ten. Die­se Orte die­nen als neu­tra­le Treff­punk­te für sozia­le Inter­ak­ti­on, Gemein­schafts­bil­dung und infor­mel­len Aus­tausch außer­halb der pri­va­ten oder beruf­li­chen Sphä­re. Kenn­zeich­nend sind eine nie­der­schwel­li­ge Zugäng­lich­keit, eine ent­spann­te Atmo­sphä­re sowie die För­de­rung des sozia­len Zusam­men­halts durch zwang­lo­se Begeg­nun­gen. Typi­sche Bei­spie­le für Drit­te Orte sind Cafés, Biblio­the­ken, Parks oder Ver­eins­hei­me, die als Anker­punk­te des öffent­li­chen Lebens fun­gie­ren.