Eigenleistung

Eigen­leis­tung bezeich­net im Bau­we­sen und in der Wirt­schaft jene Arbei­ten, die eine Per­son selbst aus­führt, anstatt exter­ne Fach­kräf­te oder Fir­men damit zu beauf­tra­gen. Durch die­sen per­sön­li­chen Arbeits­ein­satz las­sen sich vor allem bei Reno­vie­run­gen oder beim Haus­bau die Lohn­kos­ten erheb­lich sen­ken. In der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung wird die­se Form der Betei­li­gung oft als „Mus­kel­hy­po­thek“ bezeich­net und kann von Ban­ken als Ersatz für feh­len­des Eigen­ka­pi­tal ange­rech­net wer­den. Den­noch erfor­dert sie fun­dier­tes hand­werk­li­ches Geschick sowie einen erheb­li­chen Zeit­auf­wand, um pro­fes­sio­nel­le Stan­dards zu gewähr­leis­ten.