Erbe

Der Begriff „Erbe“ bezeich­net im recht­li­chen Sin­ne eine Per­son, auf die mit dem Tod eines Erb­las­sers des­sen gesam­tes Ver­mö­gen sowie alle Ver­bind­lich­kei­ten im Wege der Gesamt­rechts­nach­fol­ge über­ge­hen. Die­ser Nach­lass umfasst somit nicht nur mate­ri­el­le Güter wie Geld oder Immo­bi­li­en, son­dern schließt aus­drück­lich auch bestehen­de Schul­den und recht­li­che Pflich­ten mit ein. Die Grund­la­ge für eine Erb­schaft bil­det dabei ent­we­der die gesetz­li­che Erb­fol­ge auf­grund fami­liä­rer Bin­dun­gen oder eine letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung, etwa in Form eines Tes­ta­ments. In einem wei­te­ren Sin­ne wird der Begriff zudem ver­wen­det, um das kul­tu­rel­le, his­to­ri­sche oder geis­ti­ge Ver­mächt­nis zu beschrei­ben, das eine Gene­ra­ti­on an die nächs­te wei­ter­gibt.