Ernährungssysteme

Ein Ernäh­rungs­sys­tem umfasst das gesam­te Geflecht aus Akteu­ren, Akti­vi­tä­ten und Res­sour­cen, die an der Erzeu­gung, Ver­ar­bei­tung, Ver­tei­lung sowie dem Kon­sum von Lebens­mit­teln betei­ligt sind. Dazu gehö­ren neben der land­wirt­schaft­li­chen Pri­mär­pro­duk­ti­on auch die Logis­tik, der Han­del, das Abfall­ma­nage­ment sowie die damit ver­bun­de­nen sozio­öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen. Die­se Sys­te­me sind tief in poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Rah­men­be­din­gun­gen ein­ge­bet­tet und ste­hen in stän­di­ger Wech­sel­wir­kung mit der natür­li­chen Umwelt. Ziel eines zukunfts­fä­hi­gen Ernäh­rungs­sys­tems ist es, Ernäh­rungs­si­cher­heit und Gesund­heit glo­bal zu gewähr­leis­ten, wäh­rend gleich­zei­tig die pla­ne­ta­ren Gren­zen gewahrt blei­ben.