Exportkrise

Eine Export­kri­se bezeich­net einen signi­fi­kan­ten und anhal­ten­den Rück­gang der Aus­fuh­ren von Waren und Dienst­leis­tun­gen eines Lan­des in das Aus­land. Sie wird häu­fig durch glo­ba­le Wirt­schafts­kri­sen, zuneh­men­de Han­dels­be­schrän­kun­gen oder eine sin­ken­de inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit der hei­mi­schen Indus­trie aus­ge­löst. Für die betrof­fe­ne Volks­wirt­schaft führt dies oft zu sin­ken­den Unter­neh­mens­ge­win­nen, dem Ver­lust von Arbeits­plät­zen und einem ver­lang­sam­ten Wirt­schafts­wachs­tum. Beson­ders export­ori­en­tier­te Natio­nen sind von sol­chen Ent­wick­lun­gen stark betrof­fen, da ihr Wohl­stand maß­geb­lich von der Nach­fra­ge auf dem Welt­markt abhängt.