Fördern und Fordern

Das Prin­zip „För­dern und For­dern“ beschreibt ein Wech­sel­spiel aus geziel­ter Unter­stüt­zung und der Erwar­tung von Eigen­ver­ant­wor­tung. Beim För­dern geht es dar­um, Men­schen durch Res­sour­cen, Bil­dungs­an­ge­bo­te oder finan­zi­el­le Hil­fen zu befä­hi­gen, ihre Zie­le zu errei­chen oder ihre Situa­ti­on zu ver­bes­sern. Gleich­zei­tig bedeu­tet For­dern, dass vom Ein­zel­nen akti­ve Mit­ar­beit, Eigen­in­itia­ti­ve und die Erfül­lung bestimm­ter Pflich­ten oder Leis­tun­gen ver­langt wer­den. Die­ser Ansatz wird häu­fig in der Sozi­al­po­li­tik, Päd­ago­gik oder Per­so­nal­füh­rung ein­ge­setzt, um Hil­fe zur Selbst­hil­fe zu leis­ten.