Friedensförderung

Frie­dens­för­de­rung bezeich­net die Gesamt­heit aller Maß­nah­men, die dar­auf abzie­len, gewalt­sa­me Kon­flik­te prä­ven­tiv zu ver­hin­dern, zu ent­schär­fen oder nach ihrem Ende dau­er­haft bei­zu­le­gen. Über die blo­ße Abwe­sen­heit von Waf­fen­still­stand hin­aus strebt sie einen „posi­ti­ven Frie­den“ an, indem sie die tie­fer­lie­gen­den struk­tu­rel­len Ursa­chen von Gewalt wie Unge­rech­tig­keit, Armut oder man­geln­de Rechts­staat­lich­keit bekämpft. Dies geschieht durch ein brei­tes Spek­trum an Instru­men­ten, das von poli­ti­schem Dia­log und Diplo­ma­tie bis hin zu wirt­schaft­li­cher Hil­fe und gesell­schaft­li­chen Ver­söh­nungs­pro­zes­sen reicht. Ziel ist es, nach­hal­tig sta­bi­le Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, die ein dau­er­haft fried­li­ches Zusam­men­le­ben ermög­li­chen.