Frühintervention

Früh­in­ter­ven­ti­on bezeich­net das recht­zei­ti­ge Ein­grei­fen bei ers­ten Anzei­chen von pro­ble­ma­ti­schen Ent­wick­lun­gen oder Risi­ken, um deren Ver­schlim­me­rung zu ver­hin­dern. Das Ziel ist es, Fehl­ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu erken­nen und betrof­fe­ne Per­so­nen durch geziel­te Unter­stüt­zung zu sta­bi­li­sie­ren, bevor eine chro­ni­sche Stö­rung oder Kri­se ent­steht. Sol­che Maß­nah­men fin­den häu­fig in der Sucht­prä­ven­ti­on, der Jugend­hil­fe oder im Gesund­heits­we­sen Anwen­dung, um lang­fris­ti­ge nega­ti­ve Fol­gen zu mini­mie­ren. Durch das frü­he Han­deln wer­den indi­vi­du­el­le Res­sour­cen gestärkt und die Erfolgs­aus­sich­ten für eine posi­ti­ve Ent­wick­lung deut­lich erhöht.