Generationengerechtigkeit

Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit bezeich­net das Prin­zip der fai­ren Las­ten­ver­tei­lung zwi­schen ver­schie­de­nen Alters­grup­pen in der Gesell­schaft. Sie for­dert, dass weder die heu­ti­ge noch künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen durch poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, ins­be­son­de­re in der Sozi­al- und Ren­ten­po­li­tik, unver­hält­nis­mä­ßig belas­tet wer­den. Das Kon­zept spielt eine zen­tra­le Rol­le in Debat­ten über die Finan­zie­rung der Alters­vor­sor­ge und die lang­fris­ti­ge Trag­fä­hig­keit des Sozi­al­sys­tems. Eine gene­ra­tio­nen­ge­rech­te Poli­tik strebt danach, die Inter­es­sen aller Alters­grup­pen aus­ge­wo­gen zu berück­sich­ti­gen.