Gewässerpolitik

Gewäs­ser­po­li­tik bezeich­net die Gesamt­heit aller poli­ti­schen Ziel­set­zun­gen und Maß­nah­men, die auf den Schutz, die Nut­zung und die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung von Ober­flä­chen­ge­wäs­sern und Grund­was­ser gerich­tet sind. Ihr zen­tra­les Anlie­gen ist es, die öko­lo­gi­sche Qua­li­tät der Was­ser­res­sour­cen zu sichern und gleich­zei­tig eine gerech­te Ver­tei­lung für die mensch­li­che Ver­sor­gung, die Land­wirt­schaft und die Indus­trie zu gewähr­leis­ten. Dabei wer­den recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen, um Nut­zungs­in­ter­es­sen abzu­wä­gen und Her­aus­for­de­run­gen wie Hoch­was­ser­schutz oder den Kli­ma­wan­del oft über Staats­gren­zen hin­weg zu koor­di­nie­ren.