Gewerkschaftskritik

Unter dem Begriff Gewerk­schafts­kri­tik wer­den ver­schie­de­ne Ein­wän­de gegen die Zie­le, Metho­den und den gesell­schaft­li­chen Ein­fluss von Arbeit­neh­mer­ver­tre­tun­gen zusam­men­ge­fasst. Öko­no­misch wird dabei häu­fig argu­men­tiert, dass hohe Lohn­for­de­run­gen und unfle­xi­ble Tarif­ver­trä­ge die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men schwä­chen und den Arbeits­markt starr machen könn­ten. Gesell­schaft­lich und intern rich­tet sich die Kri­tik zudem oft gegen eine man­geln­de Moder­ni­sie­rung der Struk­tu­ren sowie gegen die Ten­denz, vor­ran­gig die Inter­es­sen von Stamm­be­leg­schaf­ten zulas­ten von Arbeits­lo­sen oder pre­kär Beschäf­tig­ten zu ver­tre­ten.