Unter dem Begriff Gewerkschaftskritik werden verschiedene Einwände gegen die Ziele, Methoden und den gesellschaftlichen Einfluss von Arbeitnehmervertretungen zusammengefasst. Ökonomisch wird dabei häufig argumentiert, dass hohe Lohnforderungen und unflexible Tarifverträge die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen schwächen und den Arbeitsmarkt starr machen könnten. Gesellschaftlich und intern richtet sich die Kritik zudem oft gegen eine mangelnde Modernisierung der Strukturen sowie gegen die Tendenz, vorrangig die Interessen von Stammbelegschaften zulasten von Arbeitslosen oder prekär Beschäftigten zu vertreten.

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Die geplante Arbeitszeitgesetz-Reform 2025 unter der Merz-Regierung soll mehr Flexibilität durch eine 48-Stunden-Woche bringen. Erfahre mehr über die Chancen, Risiken für den Arbeitnehmerschutz und die Debatte um Work-Life-Balance und Fachkräftemangel.