Gleichgewicht

Gleich­ge­wicht beschreibt einen Zustand, in dem sich ent­ge­gen­ge­setzt wir­ken­de Kräf­te oder Ein­flüs­se gegen­sei­tig auf­he­ben, sodass kei­ne Ver­än­de­rung der Gesamt­la­ge ein­tritt. In der Phy­sik bedeu­tet dies bei­spiels­wei­se, dass die Sum­me aller ein­wir­ken­den Kräf­te null ist, was zu Sta­bi­li­tät oder einer gleich­mä­ßi­gen Bewe­gung führt. Auch in ande­ren Berei­chen wie der Che­mie, Bio­lo­gie oder Öko­no­mie bezeich­net der Begriff ein sta­bi­les Ver­hält­nis, etwa zwi­schen Reak­ti­ons­part­nern, Ange­bot und Nach­fra­ge oder der kör­per­li­chen Kör­per­hal­tung. Ein Sys­tem im Gleich­ge­wicht zeich­net sich somit durch eine inne­re Bestän­dig­keit aus, selbst wenn im Hin­ter­grund oft dyna­mi­sche Pro­zes­se ablau­fen.