Grok

Der Begriff „Grok“ wur­de von Robert A. Hein­lein in sei­nem Sci­ence-Fic­tion-Roman „Frem­der in einer frem­den Welt“ geprägt und stammt ursprüng­lich aus einer fik­ti­ven Mars-Spra­che. Er beschreibt ein so tie­fes, intui­ti­ves Ver­ständ­nis für eine Sache oder Per­son, dass man gewis­ser­ma­ßen mit ihr ver­schmilzt und sie in ihrer Gesamt­heit begreift. Im Gegen­satz zu blo­ßem Fak­ten­wis­sen impli­ziert „Grok­king“ eine empa­thi­sche Ebe­ne, bei der die Gren­ze zwi­schen Beob­ach­ter und Objekt ver­schwimmt. Heut­zu­ta­ge wird der Aus­druck beson­ders in der Tech-Sze­ne ver­wen­det, um das voll­kom­me­ne Durch­drin­gen kom­ple­xer Kon­zep­te oder Sys­te­me zu bezeich­nen.