Hamburgisches Vergabegesetz

Das Ham­bur­gi­sche Ver­ga­be­ge­setz (HmbVgG) ist die recht­li­che Grund­la­ge für die Ver­ga­be öffent­li­cher Auf­trä­ge durch die Freie und Han­se­stadt Ham­burg sowie deren nach­ge­ord­ne­te Stel­len. Es ver­pflich­tet öffent­li­che Auf­trag­ge­ber dazu, bei der Aus­wahl von Unter­neh­men nicht nur auf die Wirt­schaft­lich­keit, son­dern auch auf sozia­le und öko­lo­gi­sche Kri­te­ri­en wie Umwelt­schutz oder fai­re Ent­loh­nung zu ach­ten. Ein wesent­li­cher Bestand­teil ist dabei die Ein­hal­tung eines spe­zi­fi­schen Min­dest­lohns, der für alle Beschäf­tig­ten bei der Aus­füh­rung des jewei­li­gen Auf­trags gel­ten muss. Ziel des Geset­zes ist es, einen fai­ren Wett­be­werb zu för­dern und sicher­zu­stel­len, dass öffent­li­che Gel­der nach­hal­tig und gesell­schaft­lich ver­ant­wor­tungs­be­wusst ein­ge­setzt wer­den.