Hungersnot

Eine Hun­gers­not bezeich­net eine extre­me Man­gel­si­tua­ti­on, in der gro­ße Tei­le der Bevöl­ke­rung über einen län­ge­ren Zeit­raum nicht aus­rei­chend mit Nah­rung ver­sorgt wer­den kön­nen. Ursa­chen sind meist Natur­ka­ta­stro­phen, Krie­ge oder wirt­schaft­li­che Kri­sen, die die Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on und ‑ver­tei­lung stark beein­träch­ti­gen. Hun­gers­nö­te füh­ren oft zu schwe­ren gesund­heit­li­chen Fol­gen, sozia­lem Elend und hohen Ster­be­ra­ten. His­to­risch sind Hun­gers­nö­te ein wie­der­keh­ren­des Phä­no­men, das Gesell­schaf­ten tief geprägt hat.