IKEA Arbeitsrecht

Der Begriff „IKEA-Arbeits­recht“ ist kein offi­zi­el­ler juris­ti­scher Fach­ter­mi­nus, son­dern beschreibt die spe­zi­fi­sche, wer­te­ba­sier­te Unter­neh­mens­kul­tur und die inter­nen Leit­li­ni­en des schwe­di­schen Möbel­kon­zerns. Die­se zeich­nen sich durch fla­che Hier­ar­chien, eine kon­se­quen­te „Du-Kul­tur“ sowie das Prin­zip des Mit­ein­an­ders („Till­samm­ans“) aus, um ein fami­liä­res Arbeits­um­feld zu schaf­fen. Trotz die­ser infor­mel­len und koope­ra­ti­ven Atmo­sphä­re fin­den die inter­nen Stan­dards ihre Gren­zen stets in den gel­ten­den natio­na­len Arbeits­ge­set­zen und Tarif­ver­trä­gen. Ziel die­ser spe­zi­el­len Per­so­nal­po­li­tik ist es, durch eine star­ke Iden­ti­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­ten­den mit den Unter­neh­mens­wer­ten eine hohe Loya­li­tät und Pro­duk­ti­vi­tät zu för­dern.