Industrielle Beziehungen

Indus­tri­el­le Bezie­hun­gen bezeich­nen das kom­ple­xe Geflecht der Bezie­hun­gen zwi­schen Arbeit­ge­bern, Arbeit­neh­mern, deren Ver­tre­tun­gen wie Gewerk­schaf­ten und Betriebs­rä­ten sowie dem Staat. Sie umfas­sen alle Pro­zes­se und Insti­tu­tio­nen, die die Aus­hand­lung von Arbeits­be­din­gun­gen, Löh­nen, Arbeits­zei­ten und Mit­be­stim­mungs­rech­ten regeln. Der Begriff ist eng ver­wandt mit dem der Arbeits­be­zie­hun­gen und betont die struk­tu­rel­len und gesell­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen der Arbeits­welt. Indus­tri­el­le Bezie­hun­gen sind zen­tral für ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen und sozia­ler Gerech­tig­keit.