Inhabergeführte Unternehmen

Inha­ber­ge­führ­te Unter­neh­men sind Betrie­be, bei denen die Eigen­tums­rech­te und die ope­ra­ti­ve Geschäfts­füh­rung in einer Hand lie­gen, der Inha­ber also selbst die Geschi­cke des Unter­neh­mens lenkt. Da die ver­ant­wort­li­chen Per­so­nen meist auch mit ihrem Pri­vat­ver­mö­gen haf­ten, zeich­net sich die­se Unter­neh­mens­form durch eine hohe Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft und das Tra­gen des vol­len wirt­schaft­li­chen Risi­kos aus. Typisch für sol­che Unter­neh­men sind zudem kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge, eine lang­fris­tig ori­en­tier­te Stra­te­gie sowie eine star­ke per­sön­li­che Bin­dung zwi­schen der Füh­rung und der Beleg­schaft. Sie bil­den das Rück­grat des Mit­tel­stands und rei­chen struk­tu­rell vom klei­nen Hand­werks­be­trieb bis hin zu gro­ßen Fami­li­en­kon­zer­nen.