Intersektionalität beschreibt das gleichzeitige Zusammenwirken mehrerer sozialer Identitätsmerkmale und die daraus resultierenden, sich überschneidenden Diskriminierungsformen innerhalb einer Person. Der Begriff verdeutlicht, dass Kategorien wie Geschlecht, Ethnizität, Klasse oder sexuelle Orientierung nicht isoliert voneinander wirken, sondern sich gegenseitig beeinflussen und verstärken. Dadurch entstehen spezifische Erfahrungen von Benachteiligung oder Privilegierung, die über die bloße Summe einzelner Merkmale hinausgehen. Das Konzept ermöglicht somit eine differenziertere Analyse sozialer Ungleichheiten und macht komplexe Machtstrukturen sichtbar.

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