Eine Intervention bezeichnet das gezielte Eingreifen in einen bestehenden Prozess oder eine Situation, um deren Verlauf aktiv zu beeinflussen, zu korrigieren oder zu verändern. Der Begriff findet in vielfältigen Bereichen Anwendung, etwa in der Medizin zur Behandlung von Patienten, in der Psychologie als therapeutische Maßnahme oder in der Politik bei zwischenstaatlichen Einmischungen. Ziel ist es dabei meist, eine problematische Entwicklung zu stoppen, Konflikte zu lösen oder eine gewünschte Verbesserung herbeizuführen. Durch dieses bewusste Handeln unterscheidet sich die Intervention deutlich vom bloßen Beobachten eines Geschehens.

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Analytischer Blick auf Mischa Kuballs „public preposition“ in Dortmund. Wie Kunst den öffentlichen Raum und soziale Teilhabe neu definiert.