Intervention

Eine Inter­ven­ti­on bezeich­net das geziel­te Ein­grei­fen in einen bestehen­den Pro­zess oder eine Situa­ti­on, um deren Ver­lauf aktiv zu beein­flus­sen, zu kor­ri­gie­ren oder zu ver­än­dern. Der Begriff fin­det in viel­fäl­ti­gen Berei­chen Anwen­dung, etwa in der Medi­zin zur Behand­lung von Pati­en­ten, in der Psy­cho­lo­gie als the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­me oder in der Poli­tik bei zwi­schen­staat­li­chen Ein­mi­schun­gen. Ziel ist es dabei meist, eine pro­ble­ma­ti­sche Ent­wick­lung zu stop­pen, Kon­flik­te zu lösen oder eine gewünsch­te Ver­bes­se­rung her­bei­zu­füh­ren. Durch die­ses bewuss­te Han­deln unter­schei­det sich die Inter­ven­ti­on deut­lich vom blo­ßen Beob­ach­ten eines Gesche­hens.