Kiefer-

Der Begriff „Kie­fer“ hat im Deut­schen zwei grund­le­gend ver­schie­de­ne Bedeu­tun­gen, die sich durch ihr gram­ma­ti­ka­li­sches Geschlecht unter­schei­den. Als Mas­ku­li­num („der Kie­fer“) bezeich­net er den beweg­li­chen Teil des Gesichts­schä­dels, der die Zäh­ne trägt und für das Kau­en sowie das Spre­chen essen­zi­ell ist. Als Femi­ni­num („die Kie­fer“) steht das Wort hin­ge­gen für eine welt­weit ver­brei­te­te Gat­tung von Nadel­bäu­men, die durch ihre lan­gen Nadeln und ver­holz­ten Zap­fen cha­rak­te­ri­siert ist. Somit ver­eint der Begriff sowohl ein zen­tra­les Ele­ment der Ana­to­mie von Wir­bel­tie­ren als auch eine öko­lo­gisch bedeu­ten­de Baum­art.