Klimagerechtigkeit

Kli­ma­ge­rech­tig­keit betrach­tet den Kli­ma­wan­del nicht nur als öko­lo­gi­sche Kri­se, son­dern pri­mär als eine Fra­ge der glo­ba­len und sozia­len Gerech­tig­keit. Das Kon­zept hebt her­vor, dass jene Men­schen und Regio­nen, die am wenigs­ten zur Erd­er­wär­mung bei­getra­gen haben, oft am stärks­ten unter ihren Fol­gen lei­den. Daher for­dert es eine fai­re Ver­tei­lung von Las­ten und Ver­ant­wort­lich­kei­ten sowie die Aner­ken­nung der his­to­ri­schen Schuld der Indus­trie­na­tio­nen gegen­über dem Glo­ba­len Süden und kom­men­den Gene­ra­tio­nen.


  • Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

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    Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

    Eine Grup­pe älte­rer Frau­en, die Kli­ma­se­nio­rin­nen, hat in einem bei­spiel­lo­sen Rechts­fall vor dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) einen signi­fi­kan­ten Sieg errun­gen. Ihre Kla­ge führ­te zu einem Urteil, das die Schweiz für ihre unzu­rei­chen­den Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich macht und die Men­schen­rech­te, ins­be­son­de­re das Recht auf Pri­vat- und Fami­li­en­le­ben, als ver­letzt ansieht. Die­ser Fall…