Konklave

Das Kon­kla­ve bezeich­net die Ver­samm­lung der wahl­be­rech­tig­ten Kar­di­nä­le der römisch-katho­li­schen Kir­che zur Wahl eines neu­en Paps­tes. Der Begriff lei­tet sich vom latei­ni­schen „cum cla­ve“ („mit dem Schlüs­sel“) ab, da die Wahl unter strik­tem Aus­schluss der Öffent­lich­keit und hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt­fin­det. Wäh­rend die­ser Zeit sind die Kar­di­nä­le in der Six­ti­ni­schen Kapel­le von der Außen­welt iso­liert, bis eine erfor­der­li­che Mehr­heit für einen Kan­di­da­ten erreicht ist. Das Ende der Wahl und die Bestim­mung des neu­en Kir­chen­ober­haupts wer­den tra­di­tio­nell durch wei­ßen Rauch signa­li­siert.