Konzeptkunst ist eine Kunstrichtung, bei der die zugrunde liegende Idee oder das geistige Konzept wichtiger ist als die materielle Ausführung oder die ästhetische Erscheinung des Werks. Sie entstand maßgeblich in den 1960er Jahren und bricht mit der Tradition, Kunst primär als handwerklich gefertigtes, visuelles Objekt zu definieren. Stattdessen nutzt sie oft Texte, Anweisungen oder Dokumentationen, um den Fokus weg vom physischen Exponat hin zum intellektuellen Prozess zu lenken. Der künstlerische Gedanke selbst wird somit zum eigentlichen Kunstwerk erklärt.

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Analytischer Blick auf Mischa Kuballs „public preposition“ in Dortmund. Wie Kunst den öffentlichen Raum und soziale Teilhabe neu definiert.