Kostenbremse

Eine Kos­ten­brem­se ist ein regu­la­to­ri­sches oder wirt­schafts­po­li­ti­sches Instru­ment, das den unkon­trol­lier­ten Anstieg von Aus­ga­ben in einem bestimm­ten Bereich begren­zen soll. Dies geschieht in der Regel durch die Fest­le­gung von gesetz­li­chen Preis­ober­gren­zen, Bud­get­de­ckeln oder stren­ge­ren Richt­li­ni­en für Preis­er­hö­hun­gen, wie bei­spiels­wei­se bei der Miet­preis- oder Gas­preis­brem­se. Das über­ge­ord­ne­te Ziel ist es, Ver­brau­cher, Unter­neh­men oder öffent­li­che Haus­hal­te vor finan­zi­el­ler Über­las­tung zu schüt­zen und eine wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­sie­rung zu errei­chen.