Landschaftsmalerei

Die Land­schafts­ma­le­rei ist eine Gat­tung der bil­den­den Kunst, die die Dar­stel­lung von Natur­räu­men sowie vom Men­schen gestal­te­ten Umwel­ten zum zen­tra­len Motiv macht. Das Spek­trum reicht dabei von unbe­rühr­ter Wild­nis und länd­li­chen Idyl­len bis hin zu archi­tek­to­nisch gepräg­ten Stadt­an­sich­ten. Wäh­rend die Land­schaft in der Kunst­ge­schich­te lan­ge Zeit nur als Hin­ter­grund für reli­giö­se oder mytho­lo­gi­sche Sze­nen dien­te, eta­blier­te sie sich ab der frü­hen Neu­zeit als eigen­stän­di­ges Sujet zur Dar­stel­lung von Atmo­sphä­re, Licht und Raum. In ihren ver­schie­de­nen Epo­chen dient sie oft dazu, das Ver­hält­nis zwi­schen Mensch und Natur sowie sub­jek­ti­ve Stim­mun­gen künst­le­risch zu inter­pre­tie­ren.