Langzeitstudien

Lang­zeit­stu­di­en sind wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen, bei denen die­sel­be Grup­pe von Pro­ban­den oder Objek­ten über einen aus­ge­dehn­ten Zeit­raum hin­weg wie­der­holt beob­ach­tet und ana­ly­siert wird. Das pri­mä­re Ziel die­ser Metho­de ist es, indi­vi­du­el­le Ent­wick­lun­gen, Ver­än­de­run­gen oder die lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen bestimm­ter Ein­flüs­se im Zeit­ver­lauf prä­zi­se zu doku­men­tie­ren. Sie fin­den vor allem in der Medi­zin, Psy­cho­lo­gie und Sozio­lo­gie Anwen­dung, um bei­spiels­wei­se Krank­heits­ver­läu­fe oder gesell­schaft­li­che Trends über Jah­re oder sogar Jahr­zehn­te hin­weg zu erfor­schen. Im Gegen­satz zu ein­ma­li­gen Erhe­bun­gen ermög­li­chen sie es dadurch, ursäch­li­che Zusam­men­hän­ge und Ver­hal­tens­än­de­run­gen fun­diert nach­zu­voll­zie­hen.