Lateinamerikanische Kunst umfasst das vielfältige künstlerische Schaffen in den spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern Amerikas sowie der Karibik von der präkolumbianischen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet sich durch eine komplexe Verschmelzung aus indigenen Traditionen, afrikanischen Einflüssen und europäischen Stilrichtungen aus, die über Jahrhunderte der Kolonialisierung und Transformation hinweg entstanden ist. Ein wesentliches Merkmal ist die häufige Auseinandersetzung mit der eigenen Identität sowie sozialen und politischen Realitäten, wie sie sich etwa im mexikanischen Muralismus widerspiegelt. Insgesamt bildet sie ein hybrides Mosaik, das regionale Besonderheiten mit globalen Diskursen der Moderne und Zeitgenossenschaft verknüpft.

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Analyse des neuen Frida Kahlo Auktionsrekords durch „El Sueño“. Wie der astronomische Preis den Marktwert der Künstlerin definiert und welche wirtschaftlichen Implikationen dies für den globalen Kunstmarkt hat.