Lebensmittelverschwendung

Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung bezeich­net den Ver­lust oder das absicht­li­che Weg­wer­fen von Nah­rungs­mit­teln, die ursprüng­lich für den mensch­li­chen Ver­zehr pro­du­ziert wur­den. Die­ser Pro­zess fin­det ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te statt, ange­fan­gen bei der land­wirt­schaft­li­chen Erzeu­gung und Ver­ar­bei­tung über den Han­del bis hin zu den pri­va­ten End­ver­brau­chern. Neben ethi­schen Pro­ble­men ver­ur­sacht die Ver­schwen­dung eine enor­me Umwelt­be­las­tung, da wert­vol­le Res­sour­cen wie Was­ser, Ener­gie und Land­flä­che völ­lig unnö­tig ver­braucht wer­den. Oft lan­den dabei Pro­duk­te im Müll, die trotz abge­lau­fe­ner Min­dest­halt­bar­keit oder opti­scher Män­gel noch sicher genieß­bar wären.