Lebenszufriedenheit

Lebens­zu­frie­den­heit bezeich­net die kogni­ti­ve und lang­fris­ti­ge Bewer­tung des eige­nen Lebens als Gan­zes im Ver­gleich zu indi­vi­du­el­len Erwar­tun­gen und Zie­len. Sie ergibt sich aus einer sub­jek­ti­ven Bilan­zie­rung, bei der die tat­säch­li­chen Lebens­um­stän­de an per­sön­li­chen Ide­al­vor­stel­lun­gen gemes­sen wer­den. Im Gegen­satz zu kurz­fris­ti­gen, emo­tio­na­len Glücks­mo­men­ten ist die Lebens­zu­frie­den­heit eine rela­tiv sta­bi­le Ein­stel­lung, die ver­schie­de­ne Berei­che wie Arbeit, Gesund­heit und sozia­le Bezie­hun­gen umfasst. Damit bil­det sie einen zen­tra­len Indi­ka­tor für das sub­jek­ti­ve Wohl­be­fin­den eines Men­schen.