LPVG

Das **Lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz (LPVG)** ist die gesetz­li­che Grund­la­ge für die Mit­be­stim­mung der Beschäf­tig­ten im öffent­li­chen Dienst eines deut­schen Bun­des­lan­des. Es regelt die Wahl, Zusam­men­set­zung und Auf­ga­ben der Per­so­nal­rä­te, die als Inter­es­sen­ver­tre­tung gegen­über der jewei­li­gen Dienst­stel­le fun­gie­ren. Dabei legt das Gesetz fest, bei wel­chen per­so­nel­len, sozia­len oder orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men der Per­so­nal­rat ein Mit­be­stim­mungs- oder Mit­wir­kungs­recht hat. Da jedes Bun­des­land ein eige­nes LPVG besitzt, kön­nen die kon­kre­ten Rege­lun­gen je nach Bun­des­land vari­ie­ren, ori­en­tie­ren sich jedoch meist am Bun­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz (BPersVG).