Mandatsaufnahme

Die Man­dats­auf­nah­me bezeich­net den for­ma­len Beginn der Zusam­men­ar­beit zwi­schen einem Auf­trag­ge­ber (Man­dant) und einem Dienst­leis­ter, wie etwa einem Rechts­an­walt, Steu­er­be­ra­ter oder Wirt­schafts­prü­fer. In die­sem Pro­zess wer­den der kon­kre­te Bera­tungs­um­fang, die Hono­rar­ver­ein­ba­rung sowie die gegen­sei­ti­gen Rech­te und Pflich­ten ver­bind­lich fest­ge­legt. Vor­ab erfolgt übli­cher­wei­se eine Prü­fung auf mög­li­che Inter­es­sen­kol­li­sio­nen sowie eine Iden­ti­täts­fest­stel­lung gemäß gesetz­li­chen Vor­ga­ben, etwa dem Geld­wä­sche­ge­setz. Durch die Annah­me des Man­dats ent­steht ein recht­lich bin­den­des Ver­trags­ver­hält­nis, das die Grund­la­ge für die wei­te­re pro­fes­sio­nel­le Ver­tre­tung oder Bera­tung bil­det.