Mandatsrelevanz

Der Begriff Man­dats­re­le­vanz beschreibt die Bedeu­tung von Infor­ma­tio­nen, Tat­sa­chen oder recht­li­chen Umstän­den für einen spe­zi­fi­schen Bera­tungs­auf­trag oder ein juris­ti­sches Man­dat. Ein Sach­ver­halt gilt als man­dats­re­le­vant, wenn er direk­ten Ein­fluss auf die recht­li­che Beur­tei­lung, die Erfolgs­aus­sich­ten oder die stra­te­gi­sche Vor­ge­hens­wei­se in einem Fall hat. Fach­kräf­te wie Rechts­an­wäl­te oder Steu­er­be­ra­ter müs­sen die­se Aspek­te iden­ti­fi­zie­ren, um ihre Sorg­falts­pflich­ten zu erfül­len und den Man­dan­ten sach­ge­recht zu unter­stüt­zen. Infor­ma­tio­nen ohne Man­dats­re­le­vanz sind hin­ge­gen für die Lösung des spe­zi­fi­schen Fal­les uner­heb­lich und müs­sen nicht wei­ter berück­sich­tigt wer­den.