Markenwechsel

Ein Mar­ken­wech­sel beschreibt den Vor­gang, bei dem ein Kon­su­ment sei­ne Kauf­ent­schei­dung dau­er­haft oder vor­über­ge­hend ändert und von einer bis­her genutz­ten Mar­ke zu einem Kon­kur­renz­pro­dukt der­sel­ben Kate­go­rie über­geht. Die­ser Pro­zess wird häu­fig durch Fak­to­ren wie Preis­un­ter­schie­de, man­geln­de Zufrie­den­heit mit der Qua­li­tät oder attrak­ti­ve Wer­be­ak­tio­nen von Wett­be­wer­bern aus­ge­löst. Für Unter­neh­men ist der Mar­ken­wech­sel ein Indi­ka­tor für eine sin­ken­de Kun­den­bin­dung und stellt ein Risi­ko für den eige­nen Markt­an­teil dar. Durch geziel­te Mar­ke­ting­maß­nah­men ver­su­chen Anbie­ter daher, sol­che Wech­sel zu ver­hin­dern oder gezielt Kun­den der Kon­kur­renz abzu­wer­ben.