Mehrfachnutzung

Mehr­fach­nut­zung beschreibt die gleich­zei­ti­ge oder zeit­lich ver­setz­te Ver­wen­dung einer Flä­che, eines Gebäu­des oder einer Infra­struk­tur für unter­schied­li­che Zwe­cke. Die­ses Kon­zept zielt dar­auf ab, begrenz­te Res­sour­cen wie Grund und Boden effi­zi­en­ter aus­zu­nut­zen und Syn­er­gien zwi­schen ver­schie­de­nen Nut­zungs­ar­ten zu schaf­fen. Ein typi­sches Bei­spiel ist die „Agri-Pho­to­vol­ta­ik“, bei der eine Flä­che sowohl für die land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­ti­on als auch für die sola­re Ener­gie­ge­win­nung genutzt wird. Durch die­se Stra­te­gie las­sen sich Flä­chen­kon­flik­te redu­zie­ren und die öko­lo­gi­sche sowie öko­no­mi­sche Nach­hal­tig­keit stei­gern.