Messprobleme

Mess­pro­ble­me bezeich­nen Schwie­rig­kei­ten und Unge­nau­ig­kei­ten, die bei der Erfas­sung von Daten mit­hil­fe von Instru­men­ten oder Metho­den auf­tre­ten und dazu füh­ren, dass der Mess­wert nicht exakt dem wah­ren Wert ent­spricht. Sie kön­nen durch sys­te­ma­ti­sche Feh­ler, wie eine fal­sche Kali­brie­rung, oder durch zufäl­li­ge Ein­flüs­se wie mensch­li­ches Ver­sa­gen und Umwelt­fak­to­ren ver­ur­sacht wer­den. In den Sozi­al­wis­sen­schaf­ten umfasst der Begriff zudem die Her­aus­for­de­rung, abs­trak­te Kon­struk­te wie „Zufrie­den­heit“ in prä­zi­se, mess­ba­re Ein­hei­ten zu über­set­zen. Letzt­lich beein­träch­ti­gen Mess­pro­ble­me die Vali­di­tät und Relia­bi­li­tät von For­schungs­er­geb­nis­sen und kön­nen zu Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen füh­ren.