Minijob-Falle

Die Mini­job-Fal­le beschreibt die poten­zi­el­len Nach­tei­le und Risi­ken, die mit einer dau­er­haf­ten Beschäf­ti­gung aus­schließ­lich im Mini­job-Bereich ver­bun­den sein kön­nen. Oft­mals feh­len hier­bei Ansprü­che auf Arbeits­lo­sen­geld, Kran­ken­geld oder eine aus­rei­chen­de Alters­vor­sor­ge, da die Bei­trä­ge zur Sozi­al­ver­si­che­rung stark redu­ziert oder gar nicht gezahlt wer­den. Dies kann zu finan­zi­el­len Eng­päs­sen im Fal­le von Krank­heit, Arbeits­lo­sig­keit oder im Ren­ten­al­ter füh­ren. Die Mini­job-Fal­le ver­deut­licht, dass Mini­jobs zwar fle­xi­ble Ein­kom­mens­mög­lich­kei­ten bie­ten, aber lang­fris­tig kei­ne umfas­sen­de sozia­le Absi­che­rung gewähr­leis­ten.